„Der Waldhonig geht immer.“ Das sagst du an der Theke, und dort stimmt es auch. Du siehst, wer was in die Hand nimmt, du hörst die Fragen, du weißt am Abend, welches Regal leer ist. Im Shop auf deiner Seite ist das anders. Da kommt eine Bestellung als E-Mail, dann die nächste, eine Woche später wieder eine. Du packst, du schickst, du löschst die Mail. Was dabei übers Jahr zusammenkommt, zählt niemand. Und so bleibt der Waldhonig in deinem Kopf der Verkaufsschlager, auch wenn online längst etwas anderes vorne liegt.
Deine Seite hat diese Rechnung schon gemacht. Sie steht in der Übersicht deines Shops, und erfahrungsgemäß haben die wenigsten einmal hingeschaut.
Was die Übersicht zeigt
Die erste Seite in deinem Shop-Bereich ist eine Übersicht aus echten Bestellungen. Sie zeigt, wie viele Bestellungen hereingekommen sind und wie sich Bestellungen und Umsatz über die Zeit entwickeln. Darunter stehen deine meistverkauften Produkte. Wer Abos anbietet, sieht dort auch, wie viele gerade laufen.
Du trägst dafür nichts ein. Jede Bestellung, die über deine Seite bezahlt wird, landet in dieser Rechnung, und zwar seit deiner allerersten.
So könnte es bei einer Imkerei aussehen
Stell dir eine Imkerei im Zillertal vor: drei Sorten Honig, dazu Kerzen und ein Geschenkset. An der Theke ist der Waldhonig im Kiloglas das meistgekaufte Produkt, da ist sich die Imkerin sicher. In der Übersicht ihres Shops steht etwas anderes. Ganz oben liegt der Cremehonig im kleinen 250-Gramm-Glas, mit Abstand. Dahinter das Geschenkset. Das Kiloglas Waldhonig kommt erst an vierter Stelle.
Die Erklärung ist einfach, sobald man sie sieht: Wer online bestellt, schickt oft etwas zu jemandem. Ein kleines Glas passt ins Paket, ein Kilo nicht. Was die Imkerin damit macht, ist wenig Arbeit. Vom Cremehonig füllt sie im Herbst mehr kleine Gläser ab. Das Foto davon macht sie neu, bei gutem Licht am Fenster. Und das Set mit zwei kleinen Gläsern stellt sie vor Weihnachten als Erstes in die Reihe.
Wo du sie findest
Melde dich auf deiner Seite an und öffne den Bereich, in dem du deine Produkte anlegst. Die Übersicht ist das Erste, was du dort siehst. Einstellen musst du nichts.
Drei Fragen, die sich beim Hinschauen lohnen:
- Welches Produkt steht oben, und hättest du das erwartet?
- Was steht ganz unten, obwohl du viel davon hältst? Vielleicht fehlt ein gutes Foto, vielleicht ein Satz, der sagt, für wen es ist.
- In welchen Monaten geht es bergauf? Dann weißt du, wann sich ein Beitrag oder eine Aktion lohnt.
Eine Grenze hat die Übersicht: Sie kennt nur, was über deine Seite bestellt wurde. Theke, Markt und Telefon fehlen. Und mit zehn Bestellungen im Jahr sagt dir die Reihenfolge noch wenig, dann ist sie eher ein Anfang als ein Urteil. Mit jeder Bestellung wird das Bild schärfer.
Ein Tipp aus dem Alltag: Nimm dir den Monatsersten. Zwei Minuten, einmal durchschauen, fertig. Das reicht, um im Herbst das abzufüllen, was deine Kundschaft tatsächlich bestellt.
Probier es mit deiner eigenen Seite
Eine Tagfalter Seite gibt es ab 16,99 Euro im Monat, monatlich kündbar, betreut aus Tirol. Den Shop buchst du als Modul dazu. Deine Informationen legst du in etwa einer halben Stunde selbst an, auf Wunsch hilft Tagfalter dir dabei. Ohne Einrichtung testest du die Seite 7 Tage kostenlos: Jetzt Tagfalter Seite anlegen und testen. Die Strichliste läuft dann von der ersten Bestellung an mit, auch wenn du erst in einem Jahr hinschaust.
Quelle: https://tagfalter.rothirsch.tech/kennst-du-schon-was-sich-in-deinem-shop-verkauft/
