Anfang der Woche lag ein Fall auf dem Tisch, der auf den ersten Blick klein wirkt. Jemand wählt das Restaurant-Design, die Seite zeigt eine Speisekarte mit Vorspeisen und Hauptgerichten, alles passt. Dann öffnet diese Person die Bearbeitung, und dort stehen ganz andere Sätze. Welche davon sind jetzt meine Seite? Diese Frage zog sich durch die Woche, in drei verschiedenen Formen.
Die Vorschau hat vom falschen Blatt gelesen
Jedes Design bei Tagfalter bringt eigene Starttexte mit. Das Restaurant-Design begrüßt mit einem Satz übers Essen, das Hotel-Design mit einem über Zimmer. Die Bearbeitung hingegen hatte für alle Designs denselben neutralen Firmentext als Vorlage. Auf der Seite stand also „Unsere Speisekarte“, in der Vorschau daneben etwas Allgemeines, und wer die Hauptgerichte umbenennen wollte, musste raten, welches Feld gemeint ist.
Die Entscheidung war einfach, die Umsetzung hat länger gedauert als gedacht. Die Bearbeitung musste zuerst erfahren, welches Design gerade gewählt ist, und erst dann die passenden Starttexte holen. Seit dieser Woche steht in den Feldern und in der Vorschau dasselbe wie auf der Seite. Du änderst den Satz, den deine Gäste auch lesen, und siehst beim Tippen, wo er landet.
Eine Bestellung, die nicht verstummt
Der zweite Faden betrifft die Hilfe auf Wunsch. Wer die Einrichtung bestellt hat, bekam bisher die übliche Bestellbestätigung, und dann war es still. Tagfalter wusste manchmal nicht, zu welcher Seite der Auftrag gehört: zu einer bestehenden oder zu der, die gerade mitbestellt wurde. Beide Seiten warteten aufeinander, und erfahrungsgemäß kostet so ein Hin und Her mehr Tage als das Bauen selbst.
Jetzt hängt jede Einrichtung und jede Starthilfe an einer bestimmten Seite. Beim Bestellen wählst du sie aus, entweder eine, die du schon hast, oder die neue im Warenkorb. Ohne Seite lässt sich die Hilfe gar nicht bestellen. Direkt nach dem Kauf steht, was als Nächstes passiert, und mit der Bestätigung kommt die Liste der Dinge, die Tagfalter von dir braucht: Fotos, ein paar Sätze, dein Angebot. Du musst nichts nachfragen, und Tagfalter kann anfangen. Nach der Einrichtung meldet sich Tagfalter dreimal von selbst, nach einer Woche, einem Monat und drei Monaten, jedes Mal mit einem konkreten Tipp für deine Seite.
Was dieser Blog behaupten darf
Der dritte Faden hat mit dem Blog selbst zu tun, also auch mit dieser Rubrik. Beim Nachlesen einiger Beiträge fiel auf, dass manche Sätze mehr klangen, als Tagfalter belegen kann. Ein Beispiel: Wie oft eine Seite gesichert wird und wie schnell sie nach einem Fehler wieder da ist, war in einem Beitrag so formuliert, als gäbe es dafür eine Garantie. Ein anderes: Was Facebook oder Instagram erlauben, ändert sich, und ein Beitrag von heute kann in einem Jahr falsch sein.
Dafür gibt es seit dieser Woche aufgeschriebene Regeln. Zahlen zu Sicherungen und Ausfällen kommen nur noch aus einer geprüften Unterlage in einen Beitrag, sonst bleiben sie weg. Aussagen über andere Plattformen bekommen ein Datum und werden nachgezogen, wenn sich dort etwas ändert. Erfundene Beispiele mit Preisen für einen Zaun oder eine Küche sind als Beispiel gekennzeichnet, damit niemand sie für eine Marktübersicht hält. Und wenn ein Beitrag dir rät, deine Adresse auf die Kontaktseite zu stellen oder Mailadressen zu sammeln, steht dabei, dass du von zu Hause aus vielleicht lieber nur Telefon und Ort nennst, und dass Werbemails eine Einwilligung und einen Abmeldelink brauchen. Das macht manche Beiträge etwas länger und weniger forsch. Dafür stimmt, was drinsteht, oder es steht nicht drin.
Was das für dich heißt
Drei Stellen, dieselbe Linie: Was du siehst, soll das sein, was du bekommst. In der Bearbeitung die Texte deiner Seite, nach der Bestellung eine klare Antwort, im Blog nur Sätze, die Tagfalter tragen kann. Erfolg kommt vom Ausprobieren, und Ausprobieren geht leichter, wenn nichts dazwischen rätselhaft ist.
Wenn du es selbst sehen willst
Wenn du Tagfalter noch nicht kennst: probier es 7 Tage kostenlos. Du wählst ein Design und eine Farbe, legst Fotos, ein paar Sätze und dein Angebot an, und siehst dabei in der Vorschau dasselbe wie später deine Kundschaft. Danach kostet die Seite ab 16,99 Euro im Monat und ist monatlich kündbar. Erfolg verspricht dir Tagfalter nicht, aber Hilfe, wenn du sie brauchst.
Quelle: https://tagfalter.rothirsch.tech/was-du-siehst-soll-das-sein-was-du-bekommst/
