Stell dir vor: Der Kathreintanz ist in vier Wochen. Du schreibst die Einladung auf Facebook, mit dem Foto vom vollen Saal im Vorjahr. Am ersten Tag gibt es zwanzig Likes. Ein paar Tage später liegt der Beitrag unter Geburtstagswünschen und Wetterwarnungen. Zwei Wochen später spricht dich jemand vor der Kirche an: „Wann ist das nochmal, und kostet das was?“ Du sagst es ihm. Die anderen fragen nicht. Sie bleiben am Samstag daheim.
Facebook vergisst, deine Seite nicht
Ein Beitrag auf Facebook ist ein Zuruf über den Dorfplatz. Wer gerade da ist, hört ihn. Wer am Dienstag nicht online war, sieht ihn erfahrungsgemäß kaum. Wer ihn gesehen hat, findet ihn am Sonntag oft nicht mehr. Auch über Google findet man ihn selten: Wer nach dem Namen des Tanzes und dem Ort sucht, landet kaum bei einem Facebook-Beitrag.
Die Einladung auf deiner eigenen Seite ist dagegen wie der Aushang am Schwarzen Brett. Sie hängt dort, bis der Abend vorbei ist. Sie hat eine feste Adresse, die du aufs Plakat beim Bäcker druckst und in die WhatsApp-Gruppe stellst. Wer danach sucht, kann sie finden. Und wenn sich etwas ändert, etwa der Saal oder die Uhrzeit, änderst du es an einer einzigen Stelle. Jeder Link, den du je verschickt hast, zeigt dann auf den neuen Stand.
Facebook bleibt trotzdem dabei. Es bekommt zwei Sätze und den Link. Der Zuruf lockt die Leute zum Brett, und am Brett steht alles.
Was auf die Einladung gehört
Schreib sie so, dass jemand, der euch nicht kennt, danach nichts mehr fragen muss. Diese Fragen kommen jedes Mal:
- Was es ist, in einem Satz, den auch Zugereiste verstehen.
- Wann: Wochentag, Datum, Einlass und Beginn.
- Wo: Name des Saals, Adresse und wo man parkt.
- Was es kostet: Eintritt, Vorverkauf, Kinder, oder dass der Eintritt frei ist.
- Was passiert: wer spielt, was es zu essen gibt, wann die Einlage kommt.
- Wie man dabei ist: Karte kaufen, Tisch reservieren oder einfach kommen, dazu die Telefonnummer vom Verein.
- Ein Foto vom letzten Mal, auf dem man die Stimmung sieht.
Der Termin gehört in die erste Zeile. Wer mit „Liebe Mitglieder, liebe Freunde, auch heuer wieder …“ beginnt, verliert die Leute am Handy, bevor sie beim Datum ankommen.
Auf die Einladung kommt nur, was Gäste für den Abend brauchen. Die Nummer vom Verein reicht, eine private muss es nicht sein. Wer telefonisch einen Tisch reserviert, gibt dir Namen und Nummer. Für diese Daten bist du verantwortlich, also notier nur, was du für den Abend brauchst.
Ein Trachtenverein, zum Beispiel
Stell dir einen Trachtenverein in Tirol vor, der jedes Jahr Ende November zum Kathreintanz lädt. Bisher gab es ein Plakat beim Bäcker und einen Beitrag auf Facebook. Heuer legt die Obfrau die Einladung als Beitrag auf der Vereinsseite an. Die erste Zeile lautet:
Kathreintanz am Samstag, 21. November, Einlass 19 Uhr, Tanzbeginn 20 Uhr.
Darunter steht ein Satz für alle, die den Brauch nicht kennen: „Der Kathreintanz ist unser traditioneller Tanzabend vor dem Advent, mit Volksmusik und gern in Tracht.“ Dann folgen der Gemeindesaal mit Adresse, die Parkplätze hinter der Feuerwehr und der Eintritt: 10 Euro, Kinder frei (deine eigenen Zahlen setzt du natürlich selbst ein). Es spielt die Tanzlmusig, um Mitternacht kommt die Einlage der Jugendgruppe, und aus der Vereinsküche gibt es Schweinsbraten. Tische reserviert man unter der Telefonnummer des Vereins. Zum Schluss das Foto vom vollen Saal.
Die Obfrau kopiert die Adresse der Seite. Auf Facebook schreibt sie zwei Sätze, in die WhatsApp-Gruppe einen, und die Druckerei setzt die Adresse unten aufs Plakat.
Angenommen, drei Tage vor dem Tanz sind alle Tische vergeben. Die Obfrau schreibt einen Satz oben in die Einladung: „Tische sind ausgebucht, Stehplätze gibt es an der Abendkassa.“ Wer jetzt klickt, weiß Bescheid, ohne anzurufen. Beim Facebook-Beitrag von vor vier Wochen hätte das kaum jemand mehr gesehen.
So geht das mit Tagfalter
Auf deiner Tagfalter-Seite ist die Einladung ein Beitrag: ein Formular mit Vorschau. Text und Foto hinein, speichern, fertig. Mit dem Modul Social stellt ein Häkchen den Beitrag gleich auf Facebook und Instagram, mit einem Link zurück auf deine Seite. Wie das aussieht, zeigt der Beitrag „Kennst du schon: ein Häkchen, und dein Beitrag steht auf Facebook“. Ein eigener Bereich für Veranstaltungen ist in Arbeit, du kannst dich dafür vormerken lassen. Der Tipp funktioniert aber genauso ohne Tagfalter, mit jeder Seite, auf der du einen Beitrag anlegen kannst.
Fang mit dem nächsten Termin an
Nimm die Veranstaltung, die als Nächstes kommt, und schreib die Einladung heute Abend nach der Liste oben.
Hast du noch keine Seite, auf der sie stehen kann? Tagfalter ist deine Website oder dein Shop, betreut aus Tirol, ab 16,99 Euro im Monat und monatlich kündbar. Du wählst Design und Farbe und legst Foto, ein paar Sätze und dein Angebot selbst an. In der Regel steht die Seite wenige Minuten nach der Bestellung. Die selbst angelegte Seite kannst du 7 Tage kostenlos testen. Wer lieber Unterstützung möchte, bucht die Einrichtung: Tagfalter übernimmt deine Informationen und baut die Seite daraus.
Erfolg verspricht dir niemand, Hilfe schon. Der volle Saal beginnt mit einer Einladung, die man wiederfindet.
Leg deine erste Einladung an und teste Tagfalter 7 Tage kostenlos
Foto: RDNE Stock project auf Pexels
Quelle: https://tagfalter.rothirsch.tech/veranstaltung-ankuendigen-wo-sie-gefunden-wird/
