Du hast deinen Shop gefüllt. Honig, drei Sorten Marmelade, Speck, Kaminwurzen, zwei Schnäpse, Geschenkkörbe, dazu die Kräutertees vom Nachbarn. Vierzig Produkte, alle auf einer Seite, der Reihe nach. Jemand kommt abends auf deine Seite, weil er einen Zirbenschnaps zum Geburtstag schenken will. Er scrollt. Marmelade, Marmelade, Speck, Tee. Nach zwölf Produkten denkt er: „Haben die überhaupt Schnaps?“ Und ist weg.
Im Laden passiert dir das nicht. Dort steht der Schnaps im Regal bei der Tür, die Marmelade links, der Speck in der Kühlvitrine. Niemand muss alles anschauen, um eines zu finden. Genau diese Regale gibt es auch in deinem Shop. Sie heißen Kategorien, und die meisten lassen sie leer.
Ein Regal für jede Sorte
Eine Kategorie ist eine Gruppe von Produkten mit einem Namen. „Schnaps“, „Marmelade“, „Geschenke“. Jede Kategorie bekommt in deinem Shop eine eigene Seite, auf der nur diese Produkte stehen. Wer Schnaps will, klickt auf Schnaps und sieht zwei Flaschen statt vierzig Gläsern. Das ist der ganze Trick.
Zwei Dinge passieren dabei nebenbei. Dein Shop wirkt aufgeräumt, weil Besucher einen Einstieg haben statt einer langen Liste. Und jede Kategorie hat eine eigene Adresse, die du weitergeben kannst: Die Seite „Geschenke“ erwähnst du im Dezember in einem Beitrag oder schreibst sie auf den Zettel an der Kassa.
So geht das in deiner Seite
Öffne ein Produkt zum Bearbeiten. Im Formular findest du das Feld für die Kategorie. Dort wählst du eine bestehende Kategorie oder legst eine neue an, indem du den Namen eintippst. Speichern, nächstes Produkt. Ein Produkt darf in mehreren Kategorien stehen: Der Zirbenschnaps gehört zu „Schnaps“ und zu „Geschenke“.
Stell dir einen Hofladen in Tirol vor. Vorher: gut dreißig Produkte in einer Reihe. Nachher: fünf Kategorien, die genau so heißen, wie die Leute an der Theke fragen:
- Honig & Marmelade
- Speck & Wurst
- Schnaps & Likör
- Tee & Kräuter
- Geschenkkörbe
Das Sortieren ist so meist an einem Abend erledigt, bei jedem Produkt ein Klick ins Feld, fertig.
Ein Tipp dazu: Drei bis sechs Kategorien reichen fast immer. Eine Kategorie mit einem einzigen Produkt ist ein leeres Regal, das verwirrt mehr, als es hilft. Und nenn die Kategorien so, wie deine Kundschaft redet. „Schnaps“, nicht „Spirituosen“. „Geschenke“, nicht „Sortiment C“.
Schlagwörter für die Querverbindungen
Manche Eigenschaften gehen quer durch alle Regale: „Bio“, „ohne Zucker“, „aus eigener Erzeugung“. Dafür gibt es neben der Kategorie die Schlagwörter, im Formular heißen sie Tags. Du trägst sie im selben Formular ein wie die Kategorie. Wer dann nach „ohne Zucker“ sucht, findet die Marillenmarmelade und den Kräutertee zugleich, obwohl sie in verschiedenen Regalen stehen.
Die Faustregel: Kategorien sind die Regale, Schlagwörter die kleinen Etiketten am Glas. Ein Produkt hat eine oder zwei Kategorien und so viele Schlagwörter, wie wirklich auf das Glas passen. Mehr als drei braucht selten eines.
Heute Abend ein Regal
Wenn du schon einen Tagfalter Shop hast: Öffne heute Abend das Produkt, nach dem am häufigsten gefragt wird, und gib ihm seine Kategorie. Den Rest machst du morgen. Wenn du noch keine Seite hast: Die Tagfalter Seite kannst du sieben Tage kostenlos ausprobieren, der Shop kommt als Modul dazu. Preise und Details findest du auf der Produktseite. Tagfalter sieben Tage kostenlos ausprobieren.
Quelle: https://tagfalter.rothirsch.tech/kennst-du-schon-kategorien-im-shop/
