Es gibt Arbeit, die niemand sieht, solange alles gut läuft. Diese Woche gehörte bei Tagfalter viel davon einem Thema, über das auf Verkaufsseiten selten geredet wird: dem Aufhören. Was passiert, wenn du ein Modul abbestellst? Und was passiert, wenn du eines Tages ganz gehst?
Ein Modul abbestellen, die Seite behalten
Bei Tagfalter buchst du Module nach Bedarf dazu, zum Beispiel den Shop oder Social für das automatische Teilen auf Facebook und Instagram. Jedes davon ist monatlich kündbar, unabhängig von der Seite selbst. So steht es auf der Seite, und so war es gemeint.
Beim Durchgehen des Ablaufs ist diese Woche aufgefallen, dass die Technik dahinter einen Unterschied zu wenig gemacht hat. Wenn jemand nur ein Modul abbestellte, kam im Hintergrund dieselbe Meldung an wie bei einer Kündigung der ganzen Seite. Die Seite wurde daraufhin behandelt, als wäre sie gekündigt worden, und das Modul lief weiter. Also genau verkehrt herum.
Dazu gehört, wo das aufgefallen ist: beim Durchprobieren auf einer Testseite, so wie jede Änderung zuerst dort durchgespielt wird, bevor sie die Seiten der Kundschaft erreicht. Und selbst wenn der Fehler durchgerutscht wäre: Von jeder Seite gibt es laufend Sicherungen, aus denen sie sich vollständig wiederherstellen lässt. Verloren ging dabei nichts, bei niemandem. Das Netz, das für solche Tage gespannt ist, hat gehalten, und genau dafür ist es da.
Die Frage war dann, wo die Unterscheidung hingehört. Entschieden wurde, dass die Meldung mitbringen muss, worum es geht: ganze Seite oder einzelnes Modul. Bestellst du jetzt zum Beispiel Social ab, wird nur das Teilen auf Facebook und Instagram abgeschaltet. Deine Beiträge bleiben, deine Seite läuft weiter. Beim Shop gilt dasselbe: Der Shop geht aus, der Rest der Seite bleibt stehen.
Die Tür nach draußen, bevor sie jemand braucht
Der zweite Faden klingt nach einem seltsamen Thema für eine Firma, die Kundschaft gewinnen will: der Weg hinaus. Tagfalter sagt dir zu, dass du monatlich kündigst und deine Inhalte mitnimmst. Für die Inhalte selbst gibt es dafür schon länger den Export als Datei. Diese Woche ging es um den größeren Schritt: Eine ganze Seite, die bei Tagfalter läuft, soll ohne Tagfalter weiterlaufen können, mit allen Texten und Bildern, ohne dass jemand tagelang von Hand umkopiert.
Das war mehr Abwägen als Bauen. Die Frage war, ob so ein Umzug aus mehreren Einzelschritten besteht, jeder für sich prüfbar, oder in einem einzigen Durchlauf passiert. Entschieden wurde für den einen Durchlauf, weil ein Umzug, der auf halbem Weg stecken bleibt, schlimmer ist als einer, der gar nicht beginnt. Und bevor dieser Durchlauf eine echte Seite berührt, wurde dieselbe Testseite, die schon beim Abbestellen den Fehler sichtbar gemacht hat, so hergerichtet, dass sie dem Ernstfall möglichst ähnlich ist. In einigen Punkten war sie bisher anders aufgestellt als die Seiten der Kundschaft. Das wurde zuerst angeglichen. Der erste Umzug einer wirklichen Seite steht noch bevor, und erfahrungsgemäß zeigt sich erst dort, was auf der Testseite übersehen wurde.
Warum macht man so etwas, bevor es jemand verlangt? Weil ein Versprechen, das nur auf der Verkaufsseite steht, kein Versprechen ist. „Deine Inhalte gehören dir“ muss auch an dem Tag gelten, an dem du gehst. Umgekehrt probiert man leichter etwas aus, wenn klar ist, dass der Weg zurück offen bleibt. Genau das soll Tagfalter dir leicht machen: ausprobieren, ohne sich festzuketten.
Was das für dich heißt
Wenn du heute ein Modul abbestellst, geht nur dieses Modul aus, und deine Seite läuft weiter wie gewohnt. Dass auf dem Weg dorthin ein Fehler steckte, hast du zu Recht nie bemerkt: Testseite und Sicherungen haben ihn aufgefangen, bevor er eine echte Seite erreichen konnte. Wenn du irgendwann ganz gehst, bleibt alles, was du angelegt hast, deins, und Tagfalter arbeitet daran, dass dieser Weg kurz ist. Beides wirst du hoffentlich selten brauchen. Dass es trotzdem gebaut und geprobt wird, ist der Teil der Arbeit, der die Woche über still bleibt.
Zum Ausprobieren
Wenn du Tagfalter noch nicht kennst: Die selbst angelegte Seite kannst du 7 Tage kostenlos testen, danach ab 16,99 Euro im Monat, monatlich kündbar. Du legst Fotos, ein paar Sätze und dein Angebot über einfache Formulare mit Vorschau an. Und falls du dich fragst, wie das Aufhören geht, bevor du anfängst: Genau dafür war diese Woche da. 7 Tage kostenlos testen
Foto: Esra Erdem auf Pexels
Quelle: https://tagfalter.rothirsch.tech/wenn-du-bei-tagfalter-etwas-abbestellst/
