„10 % auf alles“ steht seit zwei Jahren auf dem Zettel an deiner Tür. Am Anfang haben die Leute hingeschaut. Heute geht die Stammkundschaft daran vorbei wie an der Klingel. Ein Rabatt, der immer gilt, ist kein Angebot mehr, er ist Teil der Einrichtung. Und er bringt dir keinen einzigen Auftrag, den du nicht sowieso bekommen hättest.

Warum ein Datum den Unterschied macht

Wer dein Angebot sieht und es gut findet, denkt selten „kaufe ich“ oder „kaufe ich nicht“. Die meisten denken: „Irgendwann.“ Irgendwann ist der größte Konkurrent, den du hast. Er hat kein Geschäft und keine Website, und trotzdem verlierst du an ihn mehr Aufträge als an den Betrieb im Nachbarort.

Ein Enddatum nimmt dem Irgendwann den Boden weg. „Bis 31. Oktober“ heißt: Wer es will, muss sich in den nächsten Wochen entscheiden. Nicht, weil du drängst, sondern weil die Aktion dann vorbei ist. Das ist kein Trick. Ein Trick wäre, die Aktion still zu verlängern, wenn das Datum vorbei ist. Dann lernt deine Kundschaft, dass deine Termine nichts bedeuten, und beim nächsten Mal wartet sie wieder.

Was auf die Ankündigung gehört

Vier Dinge, mehr nicht:

  • Was du anbietest, in einem Satz, den du auch an der Theke sagen würdest.
  • Für wen es gedacht ist.
  • Bis wann es gilt, als Datum, nicht als „nur kurze Zeit“.
  • Wie man es bekommt: anrufen, bestellen, vorbeikommen.

Der Preis gehört dazu, am besten der alte und der neue nebeneinander. Eine Aktion ohne Preis ist ein Rätsel, und Rätsel löst am Handy niemand. Mehr Text macht die Aktion nicht stärker, nur länger.

Ein Beispiel aus Tirol

Denk an eine Fahrradwerkstatt in Wörgl. Jeden Herbst dasselbe: Im Oktober ist es ruhig, im März stehen alle gleichzeitig mit quietschenden Bremsen vor der Tür. Statt „Service jederzeit günstig“ steht ab Anfang Oktober ganz oben auf der Seite: „Winterfit-Check bis 31. Oktober: Bremsen, Schaltung, Licht, 39 statt 49 Euro. Rad vorbeibringen, am nächsten Tag abholen.“ Derselbe Satz hängt am Eingang und steht als eigener Beitrag auf der Seite, den die Werkstatt auf Facebook teilt.

Was dann meist passiert: Die Leute, die ohnehin gekommen wären, kommen jetzt. Zehn Euro weniger pro Rad, dafür Arbeit in einem Monat, der sonst leer war, und im März wieder Luft für die Laufkundschaft. Die Werkstatt hat nichts verschenkt. Sie hat nur festgelegt, wann.

Wo die Aktion hin muss

Ganz oben auf die Startseite, dorthin, wo jeder Besuch zuerst hinschaut. Dazu ein eigener Beitrag mit Bild und dem gleichen Text, damit du einen Link hast, den du auf Facebook, Instagram und per WhatsApp verschicken kannst. Wer ohne Website arbeitet, macht dasselbe mit einem Zettel an der Tür und einem Post: Das Datum ist wichtiger als der Ort.

Und am Tag danach nimmst du sie wieder herunter. Eine abgelaufene Aktion auf der Startseite sagt jedem Besuch, dass hier niemand hinschaut. Kein Dauerrabatt daneben, keine zweite Aktion gleichzeitig. Eine Aktion, ein Datum.

So geht das mit Tagfalter

Bei Tagfalter legst du die Aktion als Beitrag an: Titel, Text und Bild kommen über ein Formular mit Vorschau in die Seite, und du siehst vor dem Veröffentlichen, was deine Kundschaft sehen wird. Texte und Bilder auf der Startseite änderst du auf demselben Weg. Wenn du die Aktion direkt verkaufen willst, legst du sie als Produkt im Shop an und nimmst es am Stichtag wieder heraus.

Wenn du noch keine Seite hast: Tagfalter ist in der Regel in 30 Minuten startklar, 7 Tage kostenlos, danach ab 16,99 Euro im Monat, jederzeit kündbar. Deine erste Aktion mit Datum kann also noch diesen Herbst online sein: Tagfalter 7 Tage kostenlos testen und die erste Aktion anlegen. Der Zettel mit dem Datum ist schnell geschrieben. Das Schwerste daran ist, ihn am Tag danach wirklich abzunehmen.

Foto: Hanna Pad auf Pexels

Quelle: https://tagfalter.rothirsch.tech/gib-deiner-aktion-ein-enddatum/