Jemand will einen neuen Zaun. Er sitzt abends am Handy, findet deine Seite, blättert durch die Fotos und denkt: Das gefällt mir. Dann kommen die Fragen, die jeder hat, bevor er zum Hörer greift: „Was kostet mich das ungefähr?“ „Wie lange muss ich warten?“ „Und was passiert, wenn ich jetzt anrufe?“ Auf deiner Seite steht dazu nichts. Also legt er das Handy weg und nimmt sich vor, morgen anzurufen. Morgen ist dann Donnerstag, und am Samstag nennt ihm ein Bekannter beim Grillen einen anderen Betrieb.
Erfahrungsgemäß hat fast jede Kundin und jeder Kunde vor dem ersten Kontakt dieselben drei Fragen: Kosten, Dauer, Ablauf. Wer darauf keine Antwort findet, zögert. Ein Anruf ist für viele eine kleine Hürde. Man weiß nicht, ob man gleich etwas zusagen muss, ob man dumm dasteht, wenn man kein Budget nennen kann, ob man den Handwerker bei der Arbeit stört. Drei kurze Antworten auf deiner Seite räumen diese Hürde weg. Sie gehören dorthin, wo dein Angebot steht, direkt unter die Fotos.
Was kostet das?
Du brauchst keinen Fixpreis. Eine Spanne reicht, oder ein Beispiel aus einem typischen Auftrag: „Ein Lärchenzaun kostet je nach Länge und Höhe meist zwischen 3.000 und 7.000 Euro, inklusive Montage.“ Wer das liest, weiß, ob er bei dir richtig ist, und ruft mit dieser Zahl im Kopf an. Das Gespräch wird kürzer und ehrlicher. Wie du zu einer Spanne kommst, die dich nicht festnagelt, steht im Beitrag „Preise zeigen oder lieber nicht?“.
Wie lange dauert das?
Hier gibt es zwei Zeiten, und beide gehören auf die Seite: wie schnell du dich meldest, und wie lange es bis zur fertigen Arbeit dauert. „Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen. Von der Besichtigung bis zur Montage sind es derzeit etwa sechs Wochen.“ Schreib es so, wie es ist, auch wenn die Wartezeit lang ist. Sechs Wochen, die vorher angekündigt sind, klingen nach einem Betrieb, der gut gebucht ist. Sechs Wochen, von denen man erst am Telefon erfährt, klingen nach einer Enttäuschung.
Wie läuft das ab?
Schreib die Schritte so auf, wie sie bei dir tatsächlich passieren, in der Reihenfolge, in der der Kunde sie erlebt. Zum Beispiel: Anruf oder Nachricht, Besichtigung vor Ort, schriftliches Angebot, Termin. Dazu ein Satz, der die größte Sorge nimmt: „Die Besichtigung ist unverbindlich und kostet nichts.“ Oder, wenn das bei dir anders ist: „Für die Planung verrechnen wir 80 Euro, die bei Auftrag abgezogen werden.“ Beides ist in Ordnung. Nur das Schweigen dazu ist es nicht.
So könnte das eine Tischlerei in Tirol machen
Stell dir eine kleine Tischlerei in Tirol vor, zwei Leute in der Werkstatt, Einbaumöbel nach Maß. Die Seite hat gute Fotos von Schränken und Küchen, und darunter steht seit drei Jahren nur: „Fragen Sie uns an.“ Der Chef setzt sich an einem Abend nach der Arbeit an den Küchentisch und schreibt unter die Fotos drei kurze Absätze. Kosten: „Ein Einbauschrank nach Maß beginnt bei etwa 2.500 Euro, eine Küche bei 12.000 Euro.“ Dauer: „Wir antworten innerhalb von zwei Tagen. Vom ersten Gespräch bis zur Montage dauert es bei uns meist acht bis zehn Wochen.“ Ablauf: „Sie schicken uns ein Foto vom Raum und das ungefähre Maß. Wir kommen zum Ausmessen vorbei, das kostet nichts. Danach bekommen Sie eine Zeichnung und ein Angebot, und erst dann entscheiden Sie.“ Eine Stunde Arbeit. Erfahrungsgemäß rufen danach eher die an, die schon wissen, was sie erwartet, und die Gespräche, die mit „Das ist uns zu teuer“ enden, werden seltener.
So geht das mit Tagfalter
In deiner Tagfalter-Seite öffnest du die Seite mit dem Angebot, schreibst die drei Antworten in das Textfeld unter den Fotos, prüfst in der Vorschau, ob alles gut lesbar ist, und speicherst. Mehr braucht es dafür nicht. Dasselbe geht auf jeder Website, die du selbst bearbeiten kannst: Die drei Antworten gehören direkt unter das Angebot, dorthin, wo jemand gerade hinschaut.
Fang mit deinem meistgefragten Angebot an
Nimm heute Abend das Angebot, nach dem am häufigsten gefragt wird, und schreib die drei Antworten in dem Ton, in dem du sie am Telefon sagen würdest. Morgen liest du sie einmal laut, dann sind sie fertig. Wenn du noch keine Seite hast, auf der sie Platz finden: Tagfalter ist deine Website oder dein Shop, betreut aus Tirol, ab 16,99 Euro im Monat und monatlich kündbar. Du legst Fotos, ein paar Sätze und dein Angebot selbst an, meist in etwa einer halben Stunde, und testest die Seite 7 Tage kostenlos. Wenn du das lieber nicht selbst machst, übernimmt Tagfalter die Einrichtung, legt deine Informationen an und baut die Seite daraus; was das kostet, steht auf der Produktseite. Erfolg verspricht dir Tagfalter nicht, aber Hilfe, ihn zu erreichen. Leg deine Seite an und schreib die drei Antworten heute noch hinein
Foto: Ben Prater auf Pexels
Quelle: https://tagfalter.rothirsch.tech/drei-fragen-vor-dem-anruf-beantworten/
