Du suchst am Sonntagabend einen Tischler für die neue Küche. Die zweite Seite, die du öffnest, gefällt dir: gute Fotos, klare Preise. Dann siehst du den letzten Beitrag: „Frohe Weihnachten 2022“. Du zögerst. Gibt es den Betrieb noch? Du gehst zurück und rufst am Montag beim nächsten an. Dabei hat der Tischler vielleicht gerade eine Stube fertiggestellt, auf die er stolz ist. Auf seiner Seite sieht man davon nichts.
Staub sieht man auch im Netz
Ein Schaufenster verrät, ob ein Laden lebt. Frisches Brot auf der Theke sagt: Hier wird gebacken. Verblasste Plakate und Staub auf der Auslage sagen das Gegenteil, und zwar bevor jemand die Klinke drückt. Deine Website hat so ein Fenster auch. Es ist das Datum beim letzten Beitrag, das letzte Foto, die letzte Neuigkeit. Niemand erwartet von einem Malerbetrieb in Tirol jede Woche Nachrichten. Aber jeder, der sich gerade entscheidet, sucht ein Zeichen, dass dort jemand arbeitet. Ein Foto von dieser Woche ist dieses Zeichen. Es braucht keinen langen Text. Es muss nur von heute sein.
Was aufs Foto gehört
Das, was gerade passiert. Die Werkbank mit dem halbfertigen Stuhl. Der Saal, in dem der Verein die Tische für den Kathreintanz aufstellt. Ein Foto mit dem Handy, im Stehen, bei Tageslicht. Es darf Späne am Boden zeigen und eine Kaffeetasse am Rand. Ist eine Person darauf zu erkennen, frag sie vorher, ob das Foto ins Netz darf. Erfahrungsgemäß wirken genau diese Fotos glaubwürdiger als die geleckten aus dem Katalog, weil man ihnen ansieht, dass sie echt sind. Dazu ein Satz, wie du ihn jemandem an der Theke sagen würdest: „Heuer gibt es den Kräuterschnaps wieder, ab Freitag im Regal.“ Fertig. Wie das Licht passt, steht im Beitrag über Produktfotos mit dem Handy. Für ein Wochenfoto reicht das Fenster neben der Werkbank.
So könnte das eine Bäckerei in Tirol machen
Montag, halb sechs, das erste Roggenbrot kommt aus dem Ofen. Die Bäckerin legt drei Laibe auf das Holzbrett, macht ein Foto und schreibt darunter: „Montag ist Roggentag. Ab sieben im Geschäft, solange der Vorrat reicht.“ Kurz darauf steht es auf der Seite. Nächste Woche ist es der Lehrling beim Striezelflechten, die Woche danach sind es die Krapfen für den Elften Elften. Wer die Seite am Donnerstag findet, sieht ein Brot, das drei Tage alt ist, und weiß: Hier wird gebacken, und zwar jede Woche. Nach einem Jahr stehen auf der Seite fünfzig solcher Fotos. Zusammen erzählen sie, wie es in dieser Backstube zugeht, und das erzählt kein Text auf der Über-uns-Seite so gut.
So bringst du das Foto in deine Seite
Das geht mit jeder Website, die Beiträge oder Neuigkeiten kennt, auch ganz ohne Tagfalter. Du brauchst dafür nur einen festen Platz in der Woche. Leg ihn dort hin, wo du ohnehin das Handy in der Hand hast: Montag nach dem Aufsperren, oder Freitag, wenn die Woche vorbei ist. Eine Erinnerung am Handy reicht, damit es zur Gewohnheit wird wie das Hochziehen des Rollladens.
Bei Tagfalter legst du dafür einen Beitrag an: Foto auswählen, einen Satz tippen, in der Vorschau anschauen, veröffentlichen. Wenn du das Foto auch auf Facebook und Instagram zeigen willst, nimmst du dasselbe Bild und denselben Satz; was Tagfalter dafür anbietet, steht auf der Produktseite. Das Wochenfoto kostet dich so meist etwa fünf Minuten, das Fotografieren eingerechnet.
Fang mit dem ersten Foto an
Ob Google frische Seiten belohnt, verspricht dir niemand ehrlich. Dass Menschen den Unterschied merken, hast du am Sonntagabend beim Tischler selbst erlebt. Wenn du noch keine Seite hast, auf der ein Foto Platz findet: Bei Tagfalter legst du sie selbst an, in der Regel in etwa einer halben Stunde, mit Design, Farbe, ein paar Sätzen und deinem Angebot. Du testest sie sieben Tage kostenlos, danach kostet sie ab 16,99 Euro im Monat und ist monatlich kündbar. Betreut wird sie aus Tirol. Leg deine Seite an und stell das erste Foto heute Abend hinein. Das erste Motiv steht schon in deiner Werkstatt. Es wartet nur auf das Handy.
Foto: Felicity Tai auf Pexels
Quelle: https://tagfalter.rothirsch.tech/ein-foto-pro-woche-zeigt-dass-es-dich-noch-gibt/
